Liebesbeziehungen sind ein wichtiges Thema im Leben – ich behaupte mal – ALLER Menschen. Viele sehnen sich jedenfalls nach einem, DEM einen Seelenpartner, mit dem sie das Leben genießen und seine Höhen und Tiefen teilen können. Wieso ist das manchmal so verflixt schwierig, jemanden zu finden, mit dem man das Leben verbringen will und der super ins eigene Beuteschema passt? Das Thema ist sicher zu umfangreich für nur einen Blogpost, aber lasst uns mal damit anfangen, wo wir uns vielleicht selber im Weg stehen. Ich habe hier ein paar Anregungen für dich gesammelt, die Licht ins Dunkel des Beziehungsdschungels werfen. Dazu habe ich dir die Top 5 Gründe aufgelistet, mit denen wir uns gern selbst im Weg stehen und eine Beziehung gar von vorn herein verhindern oder boykottieren. Und deren Kur ;).


 

1. Mangelnde Selbstliebe – wer sich nicht für liebenswert hält, wird das zurückgespiegelt bekommen

Das ist der Klassiker, dennoch übersehen viele diesen wichtigen Punkt: Wir werden vom Universum, unseren Mitmenschen immer nur das zurück erhalten, was wir tief in uns für wahr halten. Will heißen: Wenn du selbst nicht davon überzeugt bist, absolut liebenswert, unwiderstehlich und einfach hinreißend zu sein, wie willst du dann jemanden in dein Leben ziehen, der dir das zurückspiegelt? So lange du nicht davon überzeugt bist, dass du verdient hast, was du dir wünschst, wirst du es nicht bekommen. So lange wirst du Partner anziehen, die dir deine Zweifel an dir selbst zeigen – diese sind beispielsweise emotional verkapselt, können Nähe nicht zulassen, halten dich gefühlsmässig an der kurzen Leine oder benehmen sich sogar teilweise richtig grausam. Wenn du dann nicht genügend Selbstliebe am Start hast, wirst du dir diese Behandlung womöglich gefallen lassen, aus Angst vor dem Alleinsein oder eben aus der Überzeugung heraus, du hättest nichts besseres verdient.

Die Kur: Übe dich in Selbstliebe.

Finde deine liebenswerten Eigenschaften, mach dir selbst Komplimente, lies Bücher zu diesem Thema, vor allem aber arbeite aktiv daran – es gibt zahlreiche Übungen zu diesem Thema (auch in meinem Buch). Verliebe dich in dich selbst und du wirst auch für andere zum Objekt der Begierde. Was so einfach klingt, kann (nicht muss) ein längerer Prozess sein – lass dich nicht entmutigen, es ist es allemal wert!


 

2. Vergangenheit nicht loslassen können – selbe Muster kreieren

Super wichtiger Punkt! Ich erschrecke in CoachingGesprächen immer noch darüber, welch großes Thema die Vergangenheitsbewältigung darstellt. Und ja, manches ist wichtig zu verstehen, damit wir es loslassen können, doch vieles gehört einfach abgehakt nach dem Motto: Schwamm drüber und nach vorne blicken. Wir leben JETZT und der Mensch, der du noch vor einer Minute warst, bist du schon jetzt nicht mehr. Wir verändern uns ständig – insbesondere, wenn du viel an dir arbeitest, bist du schon längst über deine Vergangenheit hinaus gewachsen und kannst nun eine bessere Wahl treffen. Es bringt nichts, dich daran festzuhalten, wer dich irgendwann mal schlecht behandelt oder dir das Herz gebrochen hat. Das ist passé – überlege dir lieber, dass dies dein altes Ich war, das diese Erfahrung angezogen bzw. diese Behandlung zugelassen hat. Du kannst es jetzt besser machen. Aus der Vergangenheit zu lernen ist gut, sie beständig wiederzukäuen nicht. Solange du alte Erfahrungen nicht loslässt, wirst du sie in deinem Energiefeld halten, was dazu führt, dass du ähnliche Situationen in dein Leben ziehst – bis du dieses Muster endlich durchbrochen hast.

Die Kur: Lerne loszulassen. Lerne auch zu verzeihen.

Nicht nur den Menschen, die dir scheinbar Unrecht zugefügt haben – sieh auch deine Verantwortung darin. Oft sind wir doch auf uns selbst sauer, weil wir eine Situation überhaupt zugelassen oder uns nicht früh genug aus ihr befreit haben. Selbst traumatische Erfahrungen wie Misshandlungen, seelische oder auch körperliche, sollten verziehen werden, damit wir uns aus deren negativen Nachwirkungen befreien können. Und denke daran: Zu verzeihen heißt nicht, dass du mit dem ungöttlichen Verhalten des betreffenden Menschen einverstanden bist, sondern es gibt dir den ersehnten inneren Frieden und macht dich offen für neuartige Erfahrungen.


 

3. Mangel an Vertrauen – Opfer vs. Schöpfer, glaube daran, dass dir zusteht, was du möchtest und dass es verfügbar ist

Sehr wichtig ist auch, dass du dir darüber im Klaren bist, dass du dein Leben in der Hand hast. Dass deine Gedanken, deine Überzeugungen dein Leben kreieren. Wenn du nicht daran glaubst, nicht darauf vertraust, dass der wundervolle Partner, den du dir so sehr wünschst, da draußen tatsächlich auf dich wartet, dann kann er nicht zu dir kommen. Im Kosmos gibt es unendliche Möglichkeiten und durch deine Erwartungshaltung ziehst du alles in dein Leben – auch deine Beziehungen.Tu dir also selbst den Gefallen und erwarte das Beste. Erwarte, dass dein perfekter Partner existiert und auch, dass ihr zueinander findet. Das musst du nicht dem „Zufall“ überlassen – fertige Listen an mit den tollen Eigenschaften deines Traumpartners, werde dir klar, wie er sein und aussehen soll, werde dir klar, wie euer gemeinsames Leben aussehen soll. Tu das so detailreich wie möglich, damit der Kosmos weiß, was er liefern soll.

Die Kur:

Ich bin fasziniert davon, wie sehr manche Menschen an „dem einen“ Ex-Partner kleben oder an einem, den sie auserkoren haben, der aber nicht wirklich zu ziehen scheint. Würdest du bitte aus dem Weg gehen und das Universum mal machen lassen? Es gibt momentan sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Tendenz steigend. Da wird ja wohl auch einer für dich dabei sein!? Es gibt nicht nur „den einen“ Seelenpartner, das können mehrere sein. Nur, weil du jemanden ganz toll findest, heißt das nicht, dass da draußen nicht ebenso tolle oder noch tollere Menschen auf dich warten. Öffne dich für die Möglichkeit, dass der Kosmos besser weiß als du, wer wunderbar zu dir passt und arbeite an deiner positiven Erwartungshaltung, bis ihr euch begegnet. Wichtig: Gib dich inzwischen nicht mit weniger zufrieden aus Angst, er oder sie könnte doch nicht kommen ;). Nur wenn du auch gut allein sein kannst, ist eine Partnerschaft eine bewusste Wahl und keine Notwendigkeit, um dich komplett zu fühlen.


 

4. Unrealistische Erwartungshaltung – bist du bereit zu geben, was du haben willst?

Auch ein witziger Punkt: So viele Menschen haben unrealistische Erwartungshaltungen in Bezug auf das, was sie haben wollen in Relation zu dem, was sie bereit sind zu geben. Dein Partner spiegelt dich immer. Und wenn wir Abhängigkeiten mal ausklammern (Geld, Macht, Bedürftigkeit, Einfluss, Schönheit, Sicherheit….), dann wird es so sein, dass sich Partner auf Augenhöhe begegnen. Sprich: Du wirst immer jemanden an deiner Seite haben, der ungefähr auf gleicher Ebene mit dir ist, was alle Lebensthemen betrifft: Ähnlich attraktiv, ähnlicher sozialer Status, ähnliche Einstellungen, ähnliche Offenheit, ähnliche Bereitschaft zu geben, ähnlicher Grad an Ehrlichkeit….Du verstehst, auf was ich hinaus will: Dein Partner zeigt dir, wer du bist und/oder was du bereit bist, dir gefallen zu lassen. Deshalb: Checke mal deine Liste mit Wünschen darauf, ob du auch bereit/fähig bist zu geben, was du dir wünschst.

Die Kur:

Stelle sicher, dass du deinem Partner geben kannst/willst, was du selbst erwartest. Wenn du zum Beispiel eher eine Couchpotatoe bist, wünschst dir aber einen super sportlichen Partner, dann musst du damit rechnen, dass er gerne viel Zeit dem Sport widmet. Und um die Zeit gemeinsam zu nutzen, kann es nicht schaden, wenn du dich auch ein wenig bewegst. Ähnliche Interessen verbinden nun mal. Wenn du dir einen top-gepflegten Partner wünschst, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser ebenfalls Wert auf eine gepflegte Erscheinung deinerseits legt. Wenn du einen treuen Partner möchtest – bist du selbst bereit, treu zu sein? Wenn du einen liebevollen, zärtlichen Partner möchtest, bist du ebenso bereit, ihm oder ihr viel Nähe und Körperlichkeit zu schenken? Geben und Nehmen sollten in Balance sein, sonst zieht einer den Kürzeren und wird auf Dauer unzufrieden sein. Sicher kann man nichts verallgemeinern und es gibt immer wieder Ausnahmen. Dennoch würde ich dir einen Reality-Check empfehlen, ob du bereit bist in die Beziehung einzubringen, was du dir wünschst. Wenn nicht, dann arbeite an den verschiedenen Punkten – zunächst an dir, um dann ein entsprechendes Pendant anzuziehen.


 

5. Bedürftigkeit – die Verantwortung für deine Happiness lastet auf deinem Partner

Und der aller-allerwichtigste Punkt aus meiner Sicht ist die Bedürftigkeit. Wir sind dann bedürftig, wenn wir unsere Happiness, unser Lebensglück nicht in die eigenen Hände nehmen, sondern von unserem Partner (und dessen Verhalten) abhängig machen. Nur, wenn du bereits ein ganzer Mensch bist, also happy mit dir allein, wird die Verantwortung für deine Zufriedenheit nicht auf einer anderen Person lasten. Viele stellen eine Partnerschaft auf ein so hohes Podest, dass sie sich als Single glatt unvollständig fühlen. Was sagt das jedoch dem möglichen Partner? Dass er nun die volle Verantwortung für dein Glück und Wohlergehen trägt – durch seine bloße Anwesenheit und/oder sein Verhalten. Das kann niemand (auf Dauer) ertragen – und sollte er auch nicht, denn die Verantwortung für unser Glück liegt allein bei uns. Es ist immens wichtig, das zu verstehen. Wir können unser Glück mit einem anderen Menschen teilen – aber wir dürfen es nicht in dessen Hände legen. Bedürftigkeit ist auch nichts, was du mal eben so ignorieren kannst. So lange du nicht in Eigenverantwortung für dich sorgst und einen Partner „brauchst“, wirst du das ausstrahlen und diese bedürftige Ausstrahlung ist das Gegenteil von unwiderstehlich, das Gegenteil von attraktiv, also anziehend – es wirkt in der Tat abstoßend auf mögliche Liebespartner. Da hilft es auch nichts, sich selbst in die Tasche zu lügen – an diesen Punkt musst du ran, sonst wirst du niemals eine (erfreuliche, befriedigende) Beziehung anziehen. Du kannst das Universum nicht austricksen – deine Selbstgenügsamkeit muss echt sein. Potenzielle Kandidaten „riechen“ Bedürftigkeit zehn Kilometer gegen den Wind!

Die Kur:

Lerne, dich selbst so zu lieben, dich so gut um dich selbst zu kümmern, dass du niemand anderen für dein Glück brauchst. So wird eine Partnerschaft zur bewussten Wahl und stellt nicht länger eine Notwendigkeit dar, damit du dich komplett fühlen kannst (ja, da wiederhole ich mich – gern ;)). So lange du nicht „ganz“ für dich allein happy bist – und zwar authentisch happy, wirst du auch immer nur „halb“ in einer Beziehung sein und dein Glück hängt von der Anwesenheit und/oder dem Verhalten des anderen ab. Stell dir vor, es sei umgekehrt und du hättest jemanden an deiner Seite, der seine Befindlichkeit komplett in deine Hände legt. Und je nachdem, wie du dich verhältst ist er happy, eingeschnappt, unglücklich oder durcheinander. Klingt nach großer Verantwortung und Stress, oder? Würdest du das haben wollen? Ich denke nicht. Und dein Wunsch-Partner auch nicht. Wenn du in dir selbst ruhst und mit dir allein glücklich bist, dann bist du in der Lage, jemanden in dein Leben zu lassen, der dich ebenfalls wählt und nicht braucht und dir deine Liebenswürdigkeit zurückspiegelt. So entspannend! Wir wollen gewollt werden – und nicht gebraucht.


 

Fazit:

Ich würde dir immer raten, dich zunächst gut um dich selbst zu kümmern, zu wissen, wer du bist und Klarheit darüber zu erlangen, wen und was du überhaupt willst. Und du solltest lernen, mit dir allein gut auszukommen – dann wirst du auch ein gutes Auskommen mit deinem Partner haben. Wenn du allein happy bist, wirst du so unwiderstehlich werden, dass du jemanden in dein Leben ziehst, der dieses für sich selbst ebenfalls gemeistert hat und dann werdet ihr euer Glück teilen und somit vermehren können statt euch gegenseitig die Verantwortung für euer Wohlergehen zuzuschieben. Hast du weitere Ideen, Anregungen oder Fragen zu diesem Thema? Dann schreib mir doch in den Kommentaren – ich freue mich! Namasté Deine Sonja

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