Hallo Du wundervolle Seele 🙂 ! Ich freue mich Dir hier einen Gastbeitrag von meinem lieben Kollegen David Vosen zu präsentieren, seines Zeichens Heiler aus Leidenschaft, liebevoller Vater und witziger Mensch. Diese Zeilen sind seinem neuesten Buch entnommen und geben uns auf unterhaltsame Weise viele Tipps und Lebensweisheiten weiter. Viel Spaß damit!

11954722_997054263678803_3955800863515350481_n

Glücklich durch die Winterzeit

 

Gute Laune auch bei eisigen Temperaturen?

Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann ist es draußen wahrscheinlich trübe, die Natur ruht und zum Spazierengehen muss man sich warm anziehen. Unsere Vorfahren, die viel mehr von den Witterungsbedingungen abhängig waren, lebten im Winter anders als im Sommer. Wir in der modernen Zivilisation können das nicht. Unser Alltag ist das ganze Jahr über gleich, nur eben im Winter oft mühsamer zu bewältigen.

Immer noch sind sich die Forscher nicht ganz klar über die Ursachen der so genannten Winterdepression. Lange nahm man an, der Lichtmangel im Winter sei ursächlich, unser niedrigerer Serotoninspiegel sorgt für gedrückte Stimmung und erhöhtes Schlafbedürfnis. Inzwischen gibt es auch Forschungen, die darauf hindeuten, dass wir niedrige Temperaturen und schlechte Stimmung miteinander assoziieren.

Dabei liegt der Schlüssel für Glücksempfinden während der Winterzeit in uns allen. Mit vergleichsweise einfachen Übungen aus dem von mir erarbeiteten HunaMatixHealing können wir wieder zurückfinden zu Lebensfreude, Authentizität und Freiheit.

Glück oder Pech?

Um aufzuzeigen, in welch hohem Maße unsere eigene Wahrnehmung ein Glücks- oder Unglücksempfinden beeinflusst, erzähle ich in meinen Seminaren immer mal wieder eine Geschichte, die aus dem alten China stammen soll: Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf ein alter Mann. Eines Tages brach ein großer Sturm über das Land herein, der sein Pferd so sehr erschreckte, dass es sich losriss und davonlief. Am nächsten Tag kamen seine Nachbarn und beklagten den alten Mann:

„Du armer Mann. Das Pferd war ja alles, was Du hattest und nun ist es fort.“ Der alte Mann antworte ruhig: „Mag sein!“ Einige Tage später kam das Pferd zu seinem alten Herrn zurück und hatte ein weiteres Pferd bei sich. Da kamen erneut die Nachbarn und riefen: “Du Glücklicher! Erst läuft dein Pferd weg und nun hast Du sogar zwei. Du bist wirklich vom Glück gesegnet!“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“ Am anderen Tag, als sein einziger Sohn das neue Pferd zureiten wollte, wurde er abgeworfen und brach sich beide Beine. Wieder kamen die Nachbarn gelaufen und sprachen: „Oh, Du unglückseliger Mann. Dein einziger Sohn liegt mit gebrochenen Beinen im Krankenhaus. Du hast schon wirklich großes Pech.“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“

Tags darauf brach im Land ein großer Krieg aus und die Rekrutierungskommandos zogen durch die Dörfer und Städte, um die jungen Männer für den Krieg zu holen. Da der Sohn des alten Mannes aber beide Beine gebrochen hatte, blieb er verschont. So kamen die Nachbarn erneut gelaufen und riefen: „Du bist ein wirklich glücklicher Mann. Dein Sohn wurde verschont und musste nicht in den Krieg ziehen. Du bist wirklich ein vom Glück beschenkter Mann.“ Der alte Mann antwortete ruhig: „Mag sein!“

Mit ganz vielen Geschichten in unserem Leben ist es so: Während wir uns noch ärgern, dass wir einen Zug verpasst haben, und eine Viertelstunde später losfahren können, hat womöglich der von uns verpasste Zug einen technischen Defekt und hält stundenlang auf freier Strecke. Wer glücklich werden will, muss auf seine Aufmerksamkeit achten: Betrachten wir unsere Tage unter dem Fokus darauf, was „schlecht“ war, oder fragen wir „wofür war es letztendlich gut?

Aufmerksamkeit erschafft Realität

Durch Ihre Aufmerksamkeit verdichtet sich die feinstoffliche Energie wie ein Gedanke zu grobstofflichen Formen, aus denen entsteht physikalische Realität. Die Realität zu erschaffen ist lediglich eine Sache Ihrer Konzentration. Es geht im Kern nicht darum Wirklichkeit zu erschaffen, sondern Wirklichkeit zu empfangen. Stelle Sie sich Ihre Aufmerksamkeit wie den Empfänger eines Radios vor. Dieser bringt bestimmte Sender in den Fokus und filtert andere aus (schlechter oder kein Empfang). Die eigene Realität zu erschaffen ist nichts anderes als ein „Vertraut werden mit…“ Sie werden Dinge und Situationen erst dann manifestieren, wenn Sie mit ihnen vertraut geworden sind.

Veranschaulichung: Der Wunsch „ich möchte 10 Millionen Euro haben“ wird bei Ihnen wie bei den meisten Menschen ein subtiles, unangenehmes Gefühl auslösen. Das zeigt aber, dass Ihre Wahrnehmung nicht primär auf die Erfüllung Ihres Wunsches ausgerichtet ist, sondern auf etwas was Sie nicht wollen! In den meisten Fällen wünscht man sich viel Geld, weil man entweder einen Geldmangel empfindet oder weil man die Arbeit nicht mag mit der man seinen Lebensunterhalt verdient. Beides sind Dinge die Sie nicht wollen. Unter diesen Voraussetzungen werden Sie mit Ihrem  Wunsch nach mehr Geld eine Realität manifestieren, die weiterhin von Geldmangel und unangenehmer Arbeit geprägt ist – kein Lottogewinn. Was wirklich hinter einem Gedanken steckt, lässt sich nur selten an dessen oberflächlichem Inhalt – in diesem Fall dem Wunsch nach Geld – ablesen. Glauben Sie, etwas tun zu müssen, erschaffen Sie eine Realität, die Ihnen genau dies bestätigt! Sie müssen dann tatsächlich permanent sparen! Lenken Sie aber Ihre Gedanken in die Richtung „Ich muss alles Unangenehme loswerden und alle negativen Gefühle loslassen“ richten Sie Ihre Wahrnehmung auf unangenehme Gefühle. Lernen Sie aber zu akzeptieren und loszulassen, dann finden Sie in jedem Winkel neues Material dazu.

Alle Menschen lieben?

Ein Beispiel: Wenn Sie sich vornehmen, alles und jeden zu lieben, um sich selbst positiver einzustimmen, werden Sie es von da an so empfinden, als ob Sie nur noch unsympathischen Menschen begegnen – was den Vorsatz natürlich erschwert. Solange Sie etwas loswerden wollen, haben Sie es weder akzeptiert, noch losgelassen. Grundlegende Denkmuster werden von uns meistens gar nicht als negative Überzeugungen erkannt, sondern als normal empfunden.

Beispiele für solcher Art Glaubenssätze: Die Welt ist eben so./ Ohne Fleiß kein Preis./ Ohne Geld kann man nicht leben./ Man wird halt öfter mal krank.

Sie brauchen nicht alle alten Denkfehler aufzuspüren und einzeln zu verändern. Ihrem Gehirn fällt es nämlich viel leichter, sich neue Sichtweisen anzugewöhnen, statt sich alte gezielt abzugewöhnen. Wird eine neue Sichtweise von Ihrem Gehirn als sinnvoller in Bezug auf das Ziel des Überlebens erkannt, als es die alte war, wird diese neue Sichtweise integriert und das alte Denkmuster verschwindet von allein. Dies ist ein Selbstregulierungsmechanismus, der automatisch greift. Ihr Leben bietet Ihnen unendliche Möglichkeiten dazu, Spaß und Genuss zu erleben. Ohne selbstgeschaffene Tabus oder irrationale Ängste, können Sie unabhängig von der äußeren Situation immer Möglichkeiten finden, das Leben zu genießen. Im wörtlichen Sinn ist die gesamte Welt Ihre Schöpfung. Leiden und Traumata sind in Wahrheit Ihre Bestrebungen, sich vor Ihrer Angst, vor Erfolg und/oder Nähe zu schützen.

Hass bindet stärker als Liebe

Schritt für Schritt kann man sich eine positive Einstellung zu seinen Mitmenschen erarbeiten: Sie können damit beginnen, positive Gedanken den Tag über an verschiedene Menschen zu senden.

Beginnen Sie mit Freunden oder netten Menschen. Gelingt Ihnen dies nach einiger Zeit gut, ändern Sie Ihre Ausrichtung und senden die positiven Gedanken an Menschen, mit denen es gerade nicht leicht für Sie ist. Stellen Sie Ihren Stolz, Ihr Ego und Ihr Urteil über diese Person oder die Situation, die Sie mit dieser Person teilen, hinten an. Es geht um Frieden mit der Person. Solange Sie urteilen und nachtragend sind, leiden Sie immer selbst unter Ihren negativen Emotionen. Der Nachtragende ist immer der Tragende! Vergeben Sie vor allem sich selbst! Und lieben Sie sich! Leiden und Traumata sind in Wahrheit Bestrebungen Ihrer Angst, Sie zu schützen – beispielsweise vor Erfolg oder Nähe. Oft wird Ihre Angst nicht von wirklich existenten Gefahren hervorgerufen, sondern spiegelt lediglich Ihre inneren Projektionen. Erkennen Sie: Die Schwierigkeiten liegen nicht bei den Personen, die Sie spiegeln, sondern bei Ihnen. Um diese Personen zu ändern, müssen Sie sich heilen.

Probleme als Herausforderung betrachten!

Im Winter scheinen Dinge, die wir im Sommer als spielerische Herausforderung betrachten würden, manchmal unendlich viel schwieriger zu sein. Was ist denn ein Problem? Im Grunde ist das eine Situation, die Sie so nicht haben wollen, also ablehnen. Ohne Ihre Ablehnung wäre diese Situation einfach nur eine Situation. Sie würden diese vielleicht als Herausforderung oder Aufgabe ansehen – jedoch nicht als Problem. Ein Problem ist gleichbedeutend mit Ihrer Überzeugung, eine Situation ändern zu müssen – ohne die direkte Lösung an der Hand zu haben. Wenn Sie Ihre Wahrnehmung stattdessen ganz bewusst darauf richten, eine Situation nicht als Problem, sondern als „Situation mit Sondereignungsprüfung“ (Herausforderung/Aufgabe) wahrzunehmen, haben Sie eine reelle Chance, diese erfolgreich zu verändern. Nehmen Sie bewusst wahr: Solange Sie ein Problem als solches empfinden, wird es niemals verschwinden! Sie haben nicht das Gefühl, eine Lösung finden zu müssen, sondern eine finden zu wollen und im besten Fall haben Sie sogar richtig Lust darauf, Ihre Situation zu verändern. Durch Ihre spielerische Herangehensweise steuern Sie im großen Raum der Möglichkeiten automatisch die für Sie zum jeweiligen Zeitpunkt beste Lösung an. Bei kleineren Problemen gelingt es Ihnen meist automatisch, früher oder später auf diese Sichtweise umzuschwenken. Betrachten Sie die Situation als eine, für die Sie eine Lösung finden müssen, bleibt der größte Teil Ihrer Wahrnehmung auf den Zwang und somit den unangenehmen Teil der Situation gerichtet. Somit fokussieren Sie das, was Sie loswerden wollen und erschaffen diesen Aspekt und somit das Problem immer wieder neu.

Im Winter bewusster dem Guten gegenüber werden

Fazit: Positive Affirmationen helfen uns das ganze Jahr über, in den wärmeren Jahreszeiten kommen sie aber eher von ganz allein. Im Winter müssen wir daran arbeiten. Ist es draußen kalt, nehmen wir das zum Anlass, es uns daheim gemütlich zu machen. Widerfährt uns etwas Negatives, so fragen wir nicht „warum?“, sondern „wofür?“. Mit dieser Einstellung im Kopf kann auch der Winter Spaß machen.

Welch wundervolle Worte, lieber David 🙂 ! Ganz herzlichen Dank, dass ich Dich für einen Gastbeitrag gewinnen konnte.

Wenn Du, liebe Göttin, mehr über David und sein neues Buch „Glück 4.0 Werde dein eigener Glücksbringer“ erfahren möchtest, besuch gern seine Seite www.david-vosen.de

 

LOL – Lots Of Love 🙂

 

Sonja's Blog-Unterschrift small

Der Beitrag hat Dir gefallen und Dir fällt jemand ein, mit dem Du ihn teilen möchtest? Sehr gerne – Du weißt ja, sharing is caring!

Und wenn Du auf dem Laufenden bleiben möchtest über neue Blogbeiträge und sonstige News von uns, dann kannst Du Dich hier in die Goddess News eintragen.

Pin It on Pinterest

Share This

Trage dich jetzt in die Goddess News ein und erhalte die „Divine Power Booster“ for free:

Göttlich! Nun muss deine Anmeldung nur noch bestätigt werden - bitte folge den Anweisungen in der E-Mail, die du nun erhältst.