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Selbstliebe wird niemals out sein

Ich lese in letzter Zeit so viel über das Thema Selbstliebe und habe es ja höchstpersönlich in meinem Buch verarbeitet, dass ich fast Angst bekomme, es kann bald keiner mehr hören. Allein das Wort weckt bei manchen Zeitgenossen Gedanken wie „Oha, daran muss ich noch arbeiten.“ oder „Wieder dieser Eso-Quatsch.“ bis zu „Wenn jeder sich selbst liebt, werden wir dann nicht alle Egozentriker?“

Dabei ist die Liebe zu dir selbst das Aller-Allerwichtigste, das du brauchst, sofern du glücklich und zufrieden sein möchtest, ganz zu Schweigen davon, dir das Leben deiner Träume zu erschaffen. Warum das so ist und wie es dir vielleicht doch ganz leicht fallen wird, dich selbst zu lieben, erzähle ich dir hier.

Erwischt!

Ja, ich gebe es zu – auch ich habe meine Selbstliebe nicht immer zu 100 Prozent am Start. Erst heute wieder hab ich mich dabei erwischt: Geh ich Morgens in Unterwäsche am Spiegel vorbei und denke mir: „Hmm, könnte schlimmer sein!“ What? Könnte schlimmer sein? Was für eine Art Kompliment ist DAS denn? Mal ehrlich, wenn jemand anderes mir so etwas sagte, mit dieser Person würde ich wahrscheinlich erst mal ein Hühnchen rupfen wollen.

Doch in meinem Oberstübchen (und ich wette, auch in deinem ;)) gehen von Zeit zu Zeit so ziemlich derbe Konversationen ab und wenn dieser Selftalk unbeaufsichtigt bleibt, dann kann er einem die Laune so ziemlich verderben. Wieso sprechen wir mit uns selbst so, wie wir es anderen niemals erlauben würden? Wir sind oftmals überkritisch mit uns selbst und – Überraschung – das ist KEINE Selbstliebe.

Wie wir es richtig machen

In meinem letzten Blogartikel habe ich das Thema kosmische, bedingungslose Liebe behandelt. Und nun geht es eben darum, diese Liebe für dich selbst zu empfinden. Denn was immer du in deinem Leben haben oder erleben möchtest, das befindet sich im Frequenzbereich der Liebe. Und selbst einem Kindergartenkind wird einleuchten, dass wir keine Liebe aussenden können, wenn wir uns selbst nicht als liebenswert betrachten. Und wenn wir keine Liebe aussenden, bekommen wir vom Leben auch keine Liebe zurückgespiegelt.

Du musst dich also so lieben, wie du nun mal bist und das kann – je nach Konditionierung – für die eine oder andere Person nicht ganz einfach sein. Ständig werden uns durch die Medien Idealbilder vorgehalten, wie wir angeblich zu sein oder auszusehen haben und schon allein deswegen fühlen sich die wenigsten Menschen wohl in ihrer Haut.

Wir denken, wir hätten das Beste im Leben nicht verdient, weil wir „nicht gut genug“ sind. Aber: Das ist Quatsch. Allein durch dein Sein hast du alles verdient, was du willst. Wenn du es schaffst, limitierende Glaubenssätze loszulassen darüber, wie du angeblich zu sein oder auszusehen hast, dann bist du auf dem Weg. Du bist absolut einzigartig und wertvoll – niemand könnte besser darin sein, DU zu sein.

Um die Theorie kurz zu halten, habe ich hier für dich zehn sofort wirksame Tipps, um dich mehr zu lieben

  1. Mache dir klar, dass Selbstkritik eine Entscheidung ist, die du in deinem hübschen Oberstübchen triffst. Selbstliebe auch. Du kannst umschalten. Vielleicht mit etwas Übung, aber: Yes, you can!
  2. Lebe mehr im Moment. Was nützt es dir, wenn du dir das Hirn zermarterst anhand von Gedankenschleifen à la „Hätte ich doch nur dies und das.“ oder „Wäre ich doch nur schlanker/schlauer/verheirateter…“. Diese Gedanken führen zu nichts, sind negative Selbstgespräche und ändern vor allem nicht den derzeitigen Moment. Lass dich selbst vom Haken und sei präsent im Moment – nix von wegen hätte, hätte, Fahrradkette!
  3. Tu dir etwas Gutes. Jetzt gleich! Was brauchst du gerade? Bzw. was davon lässt sich gerade am leichtesten umsetzen? Vielleicht einfach mal die Augen vom Bildschirm nehmen, ganz tief in deinen Bauch einatmen und schöne Bilder vor deinem inneren Auge entstehen lassen? Dich kurz strecken? Schon so vermeintliche Winzigkeiten können Anspannungen lösen und dich somit wieder mehr in den Flow bringen.
  4. Fertige Listen an mit allem, auf was du stolz bist in deinem Leben – und sei es „nur“ dass du bis hierhin gekommen bist. Einige andere hätten angesichts der Herausforderungen, die du gestemmt hast, sicher bereits das Handtuch geworfen, stimmt’s? Bereits nach den ersten zehn Punkten dürftest du dich mit dir selbst wohler fühlen. So ein Loser bist du doch gar nicht ;).
  5. Geh gleich jetzt vor den nächsten Spiegel und sage dir, dass du dich liebst. Wem das für den Anfang nicht geheuer ist, der kann mit einzelnen Körperteilen anfangen. Vielleicht liebst du deine Augen, weil sie dich dies lesen lassen? Oder deine Finger, die PC oder Laptop bedienen können? Was immer es ist, was du an dir liebst – sag’s dir. Laut. Vielleicht zum ersten Mal in deinem Leben und spüre in dich hinein, wie sich das anfühlt.
  6. Fasse dich an. Nein, nicht einfach antatschen, streichle dich, sei mal zärtlich zu dir. Wann hast du dich zuletzt umarmt? Ja, das geht ;). Halt dich mal ganz fest und wiege dich sanft. Strange, aber auch unglaublich wohltuend. Zu anderen Menschen zärtlich zu sein sind wir mehr oder weniger gewohnt, doch bei uns selbst hört das auf? Weshalb? Dein Körper ist Liebe und er wünscht sich (deine) Liebe.
  7. Vergebung. Hand aufs Herz: Gibt es da alte Zöpfe, die du dringend abschneiden solltest, aber irgendein Teil von dir wehrt sich vehement? Das ist der Teil, der an dem Drama festhält, der Vergebung für ausgeschlossen hält, weil dir (angeblich) Unrecht widerfahren ist. Merkst du, dass du dir selbst damit schadest, wenn du immer und immer wieder Szenen in dir hoch holst, die anders hätten laufen müssen, in deiner Welt? Die Situation ist längst vorüber, aber durch deine Konzentration darauf bleiben die schlechten Gefühle. Damit verletzt du dich selbst. Mach deinen Frieden mit der Vergangenheit und vergib – zuallererst dir selbst.
  8. Mach dir klar, dass du dich um die Beziehung mit dir selbst ausgiebig kümmern solltest, da sie die wichtigste deines Lebens ist. Nur du bist mit dir selbst jede Sekunde deines Lebens von der Wiege bis zum Grab zusammen. Schon mal so betrachtet?
  9. (Selbst)Liebe verbindet dich mit der stärksten Kraft des Kosmos. Es ist deine Natur, dich selbst zu lieben. In Wahrheit sperrst du dich einfach nur dagegen. Denke oder sage gleich jetzt „Ich öffne mich für den Strom bedingungsloser Liebe.“ und stell dir vor, wie ein wohliger, weißer Lichtnebel dich einhüllt und durchdringt. Bade darin und lass für einen Moment alle Gedanken los.
  10. Führe Buch über deine positiven Aspekte. Hast du das schon mal gemacht? Bewirkt wahre Wunder! Schreib mal alles auf, was du an dir magst. Seien es körperliche Merkmale oder Charakterzüge, die du an dir gut findest… Schreib alles auf, als ob du deine beste Freundin / dein bester Freund wärest, die/der dich bei einer Partneragentur anpreist ;). Was macht dich liebenswert und einzigartig? Fang einfach an und es werden dir immer mehr Eigenschaften einfallen, die an dir liebenswert sind. So lernst du dich besser kennen und deine Laune hebt sich mit jedem einzelnen Punkt.

Übrigens:

An dem Spruch „Wer sich selbst nicht liebt, der kann auch andere nicht lieben.“ ist wirklich etwas dran. So lange du dich selbst nicht liebst, bist du damit beschäftigt, die Liebe im Außen zu suchen. Du benötigst dann die Zustimmung und den Applaus, die Bestätigung von anderen, um dich liebenswert und wertvoll zu fühlen.

Und vielleicht führt das zu allerlei Verrenkungen und Verdrehungen und lässt dich ein ums andere Mal Dinge tun, die du gar nicht tun möchtest, nur um zu gefallen? Wenn du dich selbst liebst, ist Schluss damit. Dann brauchst du nicht mehr den Input von anderen, denn du HAST die Liebe schon, Du hast dich damit aufgeladen, du hast sie dir selbst gegeben, bzw. den Kosmos angezapft, dein Geburtsrecht eingefordert und hast somit tatsächlich Liebe zu geben. Nicht im Austausch gegen die Bestätigung anderer, sondern einfach, weil du voll bist davon. DAS ist es.

Und falls du nun immer noch Angst haben solltest, dass Selbstliebe zu Egoismus führen könnte, dann habe ich noch den hier für dich:

„Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zu wenig lieben. Wenn wir uns beispielsweise im tiefsten innern ungeliebt fühlen, uns aber um dieses Gefühl nicht kümmern, weil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe anderer.”
Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens

Und nun, geliebte Göttin, geh hin und übe dich in Selbstliebe, so viel du nur kannst. Mögest du dich jeden Tag ein Stückchen mehr lieben lernen. Genau so, wie du bist.

Namasté

Sonja

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