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Wenn du das liest, wirst du dir vielleicht denken: Wie soll ich denn bei meinem hektischen Alltag gelassen uns entspannt bleiben? Viele von uns hetzen von Termin zu Termin, kaufen nach dem Job noch schnell ein, erledigen Telefonate während der Autofahrt, weil sonst keine Zeit dazu bleibt. Selbst Hausfrauen stehen heutzutage unter enormem Leistungsdruck: Da wird man schon mal verdutzt angeguckt, wenn man sein Kind nicht täglich von der TennisStunde zum Klavierunterricht und dann noch zum frühkindlichen Kehlkopfentwicklungs-Dingens chauffiert.

Die wenigsten von uns haben Angestellte, und so jonglieren wir täglich zwischen mehreren Jobs wie etwa KarriereGöttin, SuperHausfrau, MegaMama, HeißeGeliebte und SpitzenKöchin hin und her. Dass frau da mal die Puste ausgehen kann, ist verständlich. Doch es gibt Licht am Ende des „ToDoTunnels“. Rettung ist in Sicht in Form von Strategien, die es dir leicht machen, das alles zu handeln UND Zugang zu mehr Energie zu bekommen.

Ist es so, wie es scheint?

Doch lass mich dir zunächst erklären, weshalb es so wichtig ist, dass du entspannt durch den Alltag kommst. Im Urlaub fällt es (den meisten zumindest) leichter zu entspannen, doch letztlich wartet der „graue Alltag“ auf uns und nimmt uns allzu schnell wieder in Empfang – wenn wir das zulassen. So sind wir nur ein paar Wochen im Jahr wirklich entspannt (wenn überhaupt) und den Rest der Zeit bringen wir in ungesundem Stress zu? Das kann es doch nicht sein. Zugegeben, das Leben stellt gewisse Forderungen an uns…. Stop! IST das wirklich so? Oder sind wir es, die das meinen? Machen nicht wir selbst uns den Stress, indem wir diesen Lifestyle gar nicht erst hinterfragen und ungefiltert das übernehmen, was uns Filme, die Gesellschaft, unsere Eltern als einzige Lösung vorgeben??? Oder könntest du ganz anders leben? Könnten wir als Gesellschaft ganz anders leben?

Stress oder Entspannung – finden vor allem in unseren Köpfen statt

Wenn wir also den größten Teil unseres Jahres / Lebens in einem Zustand von Stress zubringen, dann ist das weder für die Psyche, noch für den Körper gesund – das hat sich ja bereits rumgesprochen, deshalb werde ich hier auf die Auswirkungen von Stress nicht weiter eingehen. Machen wir’s kurz: Stress macht unglücklich und krank. Also bewirkt er das Gegenteil von dem, was du eigentlich willst, nämlich glücklich und gesund sein. Das Gegenteil von Stress, nämlich Entspannung, bewirkt genau das: Glück und Gesundheit. UND es hat noch einen weiteren Vorteil. Gemäß dem Gesetz der Anziehung wirst du, sofern du auf Stress fokussiert bist, dich darüber beklagst etc., nur weitere stressige Situationen in dein Leben ziehen.

Dieser Kreislauf muss also bewusst durchbrochen werden, wenn du etwas ändern willst. Denn andersherum funktioniert es genauso: Dein Fokus auf Entspannung und Harmonie zieht genau diese Qualitäten in dein Leben. Und selbst, wenn du gerade eine sehr stressige Umwelt wahrnimmst – du hast den freien Willen und mithilfe dessen kannst du jederzeit entscheiden, ob du dich davon weiter ausfreaken lassen willst – oder nicht ;)! Und da sind wir schon beim Kasus Knacktus: Je entspannter du bist, desto leichter kann das Leben deiner Träume zu dir kommen. Ist ja auch logisch, denn im Leben deiner Träume hättest du ja sicher keinen Stress, oder? So nen Quatsch bestellst du doch nicht? Also entspann dich jetzt schon mal und erwarte, dass sich alles nach deinen Wünschen einrichtet.

Hier haben wir den nächsten Punkt, weshalb eine Göttin sich der Kultivierung von Entspannung in Verbindung mit Vorbereitung hingibt.

Was ist Vorbereitung in diesem Zusammenhang?

Es geht um „für möglich halten“. Der Kosmos liefert dir, was du in deinen Gedanken zulassen kannst. Sprich, du bekommst nicht das, was du dir wünschst, sondern das, was du wirklich für möglich hältst. Hältst du es denn für möglich, dass dein Prince Charming morgen mit seinem Hubschrauber vor deiner Haustür landet? Oder ist es wahrscheinlicher, dass der nette Nachbar dich bald auf einen Drink einladen wird? Zugegeben, wenn der Wunsch wirklich stark ist, dann kann es schon mal sein, dass etwas passiert, was du dir selbst in deinen kühnsten Träumen nicht ausmalen konntest, doch in der Regel ist dein Glaube daran, was passieren kann, ausschlaggebend. Und diesen Glauben, ich nenne ihn gern positive Erwartungshaltung, kannst du kultivieren.

Das Kultivieren einer hohen Erwartungshaltung

Egal, was du für Änderungen in deinem Leben möchtest – erwarte sie. Bereite dich jetzt schon darauf vor. Willst du umziehen? Dann miste jetzt schon mal alles aus, was du nicht in die neue Behausung mitnehmen willst. Willst du ein Date? Dann sieh zu, dass du ansehnlich und mit einer tollen Ausstrahlung durch die Gegend läufst. Willst du mehr Geld? Dann öffne dich für den Fluss der Fülle und schau dich ggf. nach deinem Traumjob um. Was ich sagen will: Verhalte dich so, als ob du es für möglich hältst, dass jederzeit etwas Wunderbares passieren kann. So lädst du diese wundervollen Menschen, Dinge und Ereignisse in dein Leben ein – erwarte sie. Erwarte (nur) Gutes.

Die fünf Strategien

Nun komme ich also endlich zu den fünf Praxistipps, die dir helfen werden, deinen Alltag entspannt und vorbereitet zu gestalten – wenn du sie anwendest ;).

1. Aufgabenberge klein halten

Gewöhne dir an, aus den Aufgabenbergen kleine Hügelchen zu machen. Da ist alles Mögliche zu erledigen in einem durchschnittlichen westlichen Tag und wenn du dir die Dinge sprichwörtlich über den Kopf wachsen lässt, wirkt sich das definitiv ungünstig auf deinen EntspannungsLevel aus. Erledige immer etwas, lass es nie zu viel werden. Sicher kannst du nicht immer alles auf dem aktuellen Stand haben. Doch lass einfach nicht zu, dass dir der Ausflug ins Café vermiest wird, weil du ständig an den Berg Bügelwäsche denken musst, der zu Hause auf dich wartet.

2. Muss das so sein?

Hinterfrage deine Zeitplanung. Stress kommt oft von ineffizienter Zeiteinteilung. Wir alle haben 24 Stunden am Tag, da gibt es keine Ausnahmen, was du in der Zeit machst, ist entscheidend. Du kannst sicher nachvollziehen, dass ein SelfmadeMillionär einen ganz anderen Tagesplan hat als ein Hartz IV Empfänger. Das, was du jeden Tag machst – kannst du davon was weglassen und stattdessen Dinge tun, die dich weiterbringen? Statt mit der Tante zu telefonieren, die sowieso nur am Jammern ist, könntest du ein gutes Buch lesen – wetten der Effekt ist ein komplett anderer? Was fühlt sich wohl nach mehr Entspannung an? Tante oder Buch?

3. Wo liegen deine Prioritäten?

Wenn du dir Listen machst mit Prioritäten, was die wichtigsten Dinge sind, die heute anstehen, erleichterst du dir vieles. Dann erledigst du die Dinge auf der Liste, bist erleichtert, dass du das erledigt hast und kannst dich dann noch anderen Aufgaben oder einfach deinem Sein widmen. Also: Was muss heute erledigt werden und duldet keinen Aufschub? Oder: Was empfindest du als unangenehm? Wenn du Unangenehmes zuerst erledigst, dann hast du deinen Kopf frei. So eine Steuererklärung kann einem schon regelrecht hinterherschweben… Lieber angepackt, erledigt und vergessen, lautet die Devise.

4. Meditiere!

Was will ich jetzt von dir? Du sollst dich inmitten all deiner Aufgaben noch hinsetzen und meditieren??? Keine Sorge, das will ich dir nicht vorschlagen. Wobei, es heißt ja:

„Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde. Ja, da ist was dran ;). Was ich dir nahebringen möchte, ist allerdings eine andere Idee. Alles kann Meditation sein. Stress kommt daher, dass wir nicht im Moment leben, dass wir mit unseren Gedanken schon im nächsten Meeting, bei der nächsten Mahlzeit, bei dem „Idioten“ von gestern sind. Doch kaum im Moment. Du kannst sowieso nur eine Sache auf einmal erledigen. Also kannst du dich voll und ganz darauf einstellen. Lass dich nicht von deinem Verstand verrückt machen. Wenn du eine mail schreibst, dann schreib eine mail mit deinem ganzen Sein, mit all deiner Aufmerksamkeit. Wenn du kochst, dann gib dich hin, geh ganz in deiner Tätigkeit auf. Wenn du telefonierst, dann sei ganz bei dieser Person, ganz in dem Dialog. Und spüre den Frieden, den allein diese Haltung mit sich bringt. Auch wenn alle um dich herum das anders machen – du kannst das für dich üben. Du kannst die Meditation im Alltag meistern.

5. Gratuliere dir!

Das ist mein absoluter Lieblingspunkt und ich wette, der überrascht die meisten ;). Weißt du, was 99,99999% der Menschen stets vergessen? Stolz auf das Erreichte zu sein. Da haben wir das Kundengespräch erfolgreich abgeschlossen, aber statt den Erfolg zu feiern, hetzen wir weiter. Da haben wir ein leckeres Essen zubereitet, aber statt es in Wertschätzung zu zelebrieren, schlingen wir es herunter als Mittel zum Zweck. Wir bringen etwas hinter uns und sind schon wieder beim nächsten Punkt auf der Liste. Das heißt, der Fokus ist auf „Stress, MEHR erledigen“. Wenn du es schaffst, innezuhalten, dich zu beglückwünschen, was du gerade erledigt hast und dich darüber  zu freuen, dann ist dein Fokus auf „Freude und Effizienz“. Mit letzterem kannst du übrigens weit mehr erledigen und dich dabei auch noch gut fühlen. Fühlt sich dann gar nicht wie „Arbeit“ an. Deswegen: Werde zu deinem größten Fan und egal ob du dir grade die Zähne geputzt oder einen millionenschweres Geschäft unterzeichnet hast – sei stolz auf dich, feiere alles, was du erledigt hast. Führe eher eine Liste „Was ich heute schon alles erfolgreich erledigt habe!“ und weniger eine „Was immer noch auf mich lauert und erledigt werden muss.“

So, liebste Göttin. Das war es für heute, ich klopf mir jetzt mal auf die Schulter dafür, dass ich erfolgreich diesen Artikel beendet habe und hoffe, du findest direkt mindestens fünf Punkte, für die DU dir auf die Schulter klopfen kannst!

Ich wünsche dir ein entspanntes Leben. Und denk immer dran: Eine positive Erwartungshaltung zieht alles Schöne an!

Namasté

Deine Sonja

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