MamaGoettin

Als Leserin / Leser von Sonja´s Blog und/oder Buch ist uns bekannt, wie wir uns als Göttin verhalten und was uns unwiderstehlich macht. Wie wir unsere Attitude ON halten können und was wir (ver)meiden sollten. Sie hat ihr Buch „The Goddess Attitude“ für alle die Frauen geschrieben, die nicht das Leben ihrer Träume leben. Alles schön und gut, denkst du dir – die hat ja auch leicht reden, schließlich hat sie keine Kinder. Als Mutter würde sie sich sicher nicht mehr als Göttin sehen, sondern als gestresste und funktionierende Arbeiterin – die auch noch super schlecht bezahlt wird.

Hast du daran schon mal gedacht? Spürst du bei diesen Gedanken irgend eine Resonanz in dir? Ja? Dann ist dieser Artikel absolut perfekt für dich, wollen wir wetten?

Mutter sein hat überhaupt nichts göttliches

Während der Schwangerschaft fühlen wir Frauen uns wie Königinnen. Wir sind so stolz auf unseren stetig wachsenden Bauch und die Bewegungen die wir immer mehr wahrnehmen. Wir streicheln uns, sind vorsichtig und ganz sanft. Dieses Gefühl hält dann auch  eine ganze Weile an, doch meist endet es einige Monate nach der Geburt. Wir fühlen uns gestresst, sind genervt, laufen nur noch in Jogging-Hosen rum und schminken ist sowieso reine Zeitverschwendung. Wir versinken in Baby-Ratgebern, vollgekackten Windeln und wunden Brustwarzen. Eine Göttin hat sich mit so etwas sicher nicht rum zu schlagen. Also ist eins klar: entweder sind wir jetzt als Mama keine Göttin mehr oder wir machen etwas falsch. Beides ist so nicht richtig.

Eine MamaGöttin lässt SEIN

Wer ein Kind zur Welt bringt verliert nicht seinen Göttinnen Status! Im Gegenteil, wir steigen im Level eine Stufe weiter nach oben. Wir sind jetzt quasi Ausbildungsleiterinnen für unsere Mini-Göttin / unseren Mini-Gott. Aber als MamaGöttin brauchst du keine Ratgeber oder sonstige Kurse. Alles was du brauchst, trägst du bereits in Dir: dein Herz!! Ja, das ist alles was eine MamaGöttin braucht und worauf sie sich zu 100% verlassen kann.

Du darfst es auch gerne Bauchgefühl oder Intuition nennen, ganz wie du möchtest und wie es sich für dich stimmig anfühlt. Ich habe kürzlich eine Umfrage gelesen, in der viele Mütter gefragt wurden – welche Aufgabe sie ihrer Meinung nach als Mutter denn hätten. Ich bin so erschrocken über die Antworten, dass ich mich nicht wundere warum viele Göttinnen keine Kinder haben möchten.

Die meist genannten Antworten lauteten:

  • dem Kind hinterher zu putzen
  • es „groß“ zu bekommen
  • seine Launen zu ertragen
  • darauf zu achten, dass aus ihm etwas wird

Liebe Frauen da draußen: das ist für euch MAMA SEIN??? Im Ernst? Für mich bedeutet Mama sein: meine Tochter mit Liebe, bedingungsloser Liebe zu begleiten und ihr in einem geschützten Rahmen eine Entwicklung zu ermöglichen – die IHR gefällt.

Ein Kind ist kein Ego-Projekt, das ich als Mutter umsetzen oder durchsetzen muss. Um Himmels Willen!!

Was macht eine MamaGöttin aus?

Eine MamaGöttin macht ihr Kind nicht zu einem „Mini-Me“. Viele Eltern zwängen ihren Kindern Dinge auf, die sie selbst gerne getan hätten aber aus verschiedenen Zu- und Umständen nicht tun konnten. Als MamaGöttin verlange ich von meinem Kind keine Gegenleistung. Den Klassiker kennen wir alle: „Ich hab dich nur lieb, wenn …….“ Katastrophe!!

Wir müssen Kinder nicht streng erziehen, wenn wir ihnen Liebe vorleben. Als Göttin weißt du, dass alles LIEBE ist und was wir ausstrahlen das kommt auch zu uns zurück. Das ist bei unseren Kindern absolut genauso. Ich sehe das doch jeden Tag bei uns Zuhause. Wenn mir die Sonne aus dem Hintern scheint, schwingt die ganze Familie in dieser Energie mit – mal mehr und mal weniger. Und wenn ich einen Tag habe, an dem ich muffig und sauer durch die Gegend laufe (ja das passiert auch noch ab und zu), dann hat meine Tochter keinerlei Lust, mich in irgendwas zu unterstützen.

Was ich dir versuche zu sagen ist: eine MamaGöttin lebt die Liebe täglich vor. Je weiter wir als Göttin vorankommen, desto besser und langanhaltender klappt das auch. Eine MamaGöttin ist ein SEGEN für Kinder, weil sie keine Bedingungen aufstellt, sondern „einfach“ liebt.

Was wenn das Kind aber nicht will?

Ok, ich höre schon die Unkenrufe: „Ja, das ist bei Kindergartenkindern sicher super einfach, aber mein Kind ist in der Pubertät und hat keinen Bock auf das GANZE. Wie soll ich da Göttin bleiben?“

Als erstes möchte ich hier eine Lanze für alle Jugendlichen in der Pubertät brechen: Mit euch ist ALLES in Ordnung. Ihr seid weder falsch, noch komisch oder sonst was. Lasst euch das nicht einreden ;)!

So und nun wieder zu den Mama´s: Weil dein Kind nicht mehr deinen Vorstellungen entsprechend handelt oder sich für andere Dinge interessiert, möchtest DU dein Göttinnen Dasein aufgeben? Das verstehe ich nicht?!

Klopf dir bitte als erstes Mal kräftig auf die Schultern und sei stolz auf dich, dass du dein Kind so lange begleitet hast. Das ist eine super Leistung und leider denken viele Mama´s, sie haben etwas falsch gemacht, wenn der Teenager plötzlich „anders“ wird. Wir waren doch alle mal Teenager und was ist das Schlimmste in dieser Zeit? Die Eltern – aber warum? Weil sie die Kinder glauben machen, dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmt!! Na klar „stimmt da was nicht“: auf einmal wachsen da Brüste oder es sprießen Haare wo vorher keine waren. Damit muss erst mal klar gekommen werden.

Natürlich kann jetzt der Einwand kommen, dass wir Eltern es ja bloß gut meinen. Ganz ehrlich? Das ist für mich eine ziemlich schwammige Aussage und als MamaGöttin möchte ich dir dazu etwas sagen: Dein Kind ist perfekt – so wie es ist. Dein Kind liebt dich über alles, auch wenn es nicht mehr so viel Zeit mit dir verbringt wie in den Jahren zuvor. Dein Kind braucht dich nach wie vor, sei wachsam, aber halte dich zurück. Dein Kind ist absolut liebenswert, auch wenn die Jeans plötzlich Löcher haben oder die Haare grün werden.

Eine MamaGöttin weiß um ihre Vergangenheit

Warum eine MamaGöttin wegen der Pubertät oder der Zeit im Allgemeinen keine große Sorge hat, liegt für mich auf der Hand: Als Göttin ist sie sich ihrer eigenen Vergangenheit bewusst. Damit meine ich, dass eine MamaGöttin keine Erwartungen von sich auf das Kind überträgt, dass sie die Beziehung zu ihrer eigenen Mutter geklärt hat und absolut offen ist. Als MamaGöttin habe ich bereits jetzt, obwohl meine Tochter noch nicht ganz 5 Jahre alt ist, bereits die Weichen gestellt für eine Schulform die sie weder einengt noch in ein Raster drängen will.

Dafür verkaufen wir unser Traumhaus und ich für meinen Teil kann sagen, ich tue es gerne. Ich habe keine Erwartungen an meine Tochter, was die Interessen an Sport oder spätere Berufswahl anbelangt. Ich werde sie unterstützen, egal bei was und ich werde es gerne machen, weil sie eine kleine Göttin ist und ich ihr so den Start in ein Leben ermöglichen möchte, wo sie SEIN kann wie sie IST und nicht wie jemand anderes (weder wir als Eltern, noch die Gesellschaft) sie haben möchte. Das ist allerdings auch Arbeit, Arbeit an mir selbst aber davon profitiere ich ja mindestens genauso sehr wie meine ganze Familie.

Also bitte, wenn du das hier liest und selbst Mama bist: Du bist wundervoll, du bist eine Göttin hoch 2 oder 3… (je nachdem wie viele Kinder du hast ;))!

Und denk immer daran – du bist hier, um zu ERBLÜHEN. Zeig deinen Kindern, wie farbenfroh das sein kann.

Deine happy Mam und MamaGöttin

Nicole

Nicole Bailer ist ist Mama-Coach und Bloggerin bei Happy Mam (www.nicole-bailer.de).

Nicole

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