Kennst du das? Machst du auch manchmal Bestandsaufnahme und fragst dich, wer du eigentlich bist? Wer du sein möchtest? Das Ergebnis meiner letzten Innenschau möchte ich hier mit dir teilen. Denn ich bin so vieles – und anderes gar nicht. Das darf sich auch ändern. Bei mir. Bei dir. Alles ist möglich. Wir sind uns ständig entwickelnde Wesen.

 

Also, wer ich bin, habe ich mich gefragt. Auch wer und was ich nicht bin. Ich bin keine Bloggerin, obwohl ich ab und an blogge. Ich bin Autorin und auch das ist nur ein Aspekt von mir. Ich bin kein Coach, auch wenn ich mich mangels einer treffenderen Bezeichnung mitunter so nenne. Vielleicht bin ich eher Glücksbringer(in). Oder Bewusstseins-Geburtshelferin. Oder, oder, oder…

 

Ist eine Definition dessen, was wir sind, überhaupt möglich? Ist sie nötig? Kommt es auf den Bezugsrahmen an? Darauf, ob wir aussagen wollen, wer wir sind oder was wir tun? Kann beides dasselbe sein? Sollte es vielleicht dasselbe sein?

 

Wer bin ich?

Ich bin das Starre und das Flexible.

Ich bin der zerklüftete Fels und der glatte See.

Ich bin die geschändete Hure und die glorifizierte Heilige.

Ich bin verspottet und verehrt.

Ich bin auf dem Scheiterhaufen verbrannt und für meine Heilkünste gepriesen.

Ich bin die verruchte Hexe und die reine Unschuld.

Ich bin die unverschämte Provokation und die gleichmütige Nonchalance.

Ich bin die stumpfe Borniertheit und die edle Weisheit.

Ich bin engstirnig-ernst und fröhlich-verspielt.

Ich bin die jämmerliche Angst vor der Dunkelheit und die glanzvolle Kriegerin des Lichts.

Ich bin völlig missverstanden und zutiefst gesehen.

Ich bin die unnachgiebige Kritiksucht und die großzügige Nachsicht.

Ich bin die weinende Bettlerin und die siegessichere Königin.

Ich bin der zerstörerische Sturm und die schmeichelnde Brise.

Ich bin verstoßen und begehrt, geprügelt und zärtlich berührt.

Ich bin restlos verwirrt und vollkommen klar.

Ich bin die eiskalte Gruft des Todes und das heiß flammende Inferno des Lebens.

Ich bin die gemeine Rachsucht und die süße Vergebung.

Ich bin die zänkische Magd und die liebende Herrin.

Ich bin die feige Schwäche und die unüberwindbare Stärke.

Ich bin Dauerregen und Sonnenschein.

Ich bin schrecklich unzulänglich und überaus perfekt.

Ich bin die sture Beharrlichkeit und das entspannte Loslassen.

Ich bin so nichtsahnend und so allwissend, so ignorant und so erleuchtet.

Ich bin verletzlich und unzerstörbar.

Ich bin das verschreckte Häschen und die mutige Löwin.

Ich bin die zahme Gefangene meiner eigenen Begrenzung und gleichzeitig wild und frei wie der Wind.

Ich bin absolut verrückt und die Vernunft in Person.

Ich bin austauschbar und dennoch unersetzlich.

Ich bin schwarz, weiß und alle Grautöne dazwischen.

Ich bin die Unzufriedenheit und die Glückseligkeit.

Ich bin die rasende Eifersucht und die abgeklärte Selbstsicherheit.

Ich bin vor allem nicht in Schubladen zu stecken und in Konventionen zu pressen.

Ich suche mich noch und hab mich doch schon längst gefunden.

Ich bin die Welle und zur selben Zeit bin ich der Ozean.

Ich bin der scheinbar offensichtliche Gegensatz und die ultimative Einheit.

Ich bin nicht mit dem Kopf zu verstehen, nur mit dem Herzen zu fühlen.

Ich bin die Geliebte, die Partnerin, die Heuchlerin, die Wahrhaftige, die Amme und die Mutter – ich bin alle Frauen. Und keine von ihnen.

Ich bin die Göttin, die sich und anderen ihre Menschlichkeit zugesteht.

Doch letztendlich bin ich nichts von all dem.

Ich bin.

 

Sonja's Blog-Unterschrift small

 

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