GedankenkarusselWer ist hier der Boss? Du oder deine Gedanken? So kommst du raus aus dem ewigen Gedankenkarussell!

Heute hatte ich eine unterbrochene Nacht…

und eine sehr intensive Einsicht, die ich gerne mit dir teilen möchte. Nachdem ich auf der Couch eingeschlafen war, bin ich Morgens um 05:55 ins Bett umgesiedelt. Dort hatte ich dann Probleme, wieder einzuschlafen. Aufstehen wollte ich aber auch noch nicht. Mein Kopf war bereits sehr aktiv und ich dachte über alles Mögliche & Unmögliche nach. Du kennst das vielleicht: Eigentlich bist du müde, aber sobald du dich hinlegst, fängt das Gedankenkarussell erst richtig an, sich zu drehen. Nach dem Motto: „Du willst schlafen? Guter Scherz!“

Wer ist hier der Boss? Du oder deine Gedanken?

Viele leiden ja generell unter (Ein)Schlafstörungen, dabei kann man so leicht aussteigen aus diesem Karussell, mit dem keiner fahren möchte. Es sollte eine aktive Wahl sein, ob und mit welchen Gedanken du dich beschäftigst. Denn du bist nicht deine Gedanken. Unterbrich die Identifizierung mit ihnen. Hast du dich schon mal gefragt, wer in dir sich Gedanken über deine Gedanken machen kann? Deine wahre Essenz – dein Bewusstsein. Der Beobachter. Das ist die Instanz, die deine Gedanken hinterfragen kann. Du bist das Bewusstsein hinter den Gedanken. Noch vor der Bewertung derselben. Doch das muss dir erst mal bewusst sein ;)!

Heute Nacht wurde mir das klarer denn je.

Ich lag also da in meinem Bett und sehnte mich nach etwas mehr Schlaf. Ging nicht. Dann, plötzlich, kam mir ein Satz in den Sinn, denn ich mal irgendwo gelesen hatte: „Was denkt es da grade in mir?“ Und allein dieser Satz reichte aus, um vom „unfreiwilligen Denker“ zum „Beobachter“ zu werden. „Ja“ war meine Antwort auf diese Frage „was denkt es da eigentlich in mir?“ In diesem Moment konnte ich mich (drastischer denn je) von meinem Denken distanzieren und es wahrnehmen. Das war alles, das hatte schon gereicht, um den Bann zu brechen, das Karussell anzuhalten.

Es sind die unbeobachteten Gedanken, die uns kirre machen.

Wir alle denken um die 60.000 Gedanken jeden Tag. Oder anders formuliert: Wir haben jeden Tag mindestens 60.000 Chancen, unsere Gedanken in uns nützliche Bahnen zu lenken. Wenn sie uns denn bewusst wären. Unsere Gedanken erschaffen erstens unsere Gefühle und zweitens unsere Realität. Deshalb würde es sich empfehlen, nur Gedanken zu haben, die das Leben unserer wildesten Träume unterstützen, statt diese zu untergraben.

Wie wollen wir aber so viele Gedanken am Tag kontrollieren? Gar nicht. Wir achten nur darauf, wie es uns geht, wie wir uns fühlen, denn dann wissen wir, was in unserem Oberstübchen vor sich geht. Gute Gedanken führen zu guten Gefühlen. Mit negativen Gedanken funktioniert das auch – dann fühlen wir uns mies. Aber, wer will das schon?

Was ist also die Lösung?

Mehr Bewusstheit. Mach dir immer wieder klar: Wie du dich fühlst, hat seine Ursache in deinem Kopf. Und den kannst du steuern lernen. Beispielsweise so, wie ich es oben beschrieben habe. Hinterfrage deine Gedanken. Um es dir leichter zu machen, habe ich hier ein paar Gedanken über Gedanken, die dir helfen können, auf das berühmte Karussell gar nicht erst aufzuspringen:

Deine Gedanken müssen nicht deine Gedanken sein.

Du hast vielleicht nur etwas aufgeschnappt, was jemand anderes gesagt hat oder was du in irgendeinem Film gesehen oder irgendwo gelesen hast. Du kennst das Gesetz der Anziehung: Da beschäftigst du dich mit etwas und durch das GdA kommen weitere solche Gedanken dazu, die das Thema und somit die Befindlichkeit, die dazu passt, verstärken. Wenn daraus ein Automatismus wird, dann fühlst du dich plötzlich vielleicht nicht mehr so gut und weißt gar nicht so genau, woran das liegt. Auch hier hilft wieder: Hinterfrage deine Gedanken – es sind am Ende nicht mal deine.

Es gibt außerdem das Konzept der freifliegenden Gedanken.

Jeder Gedanke, der jemals gedacht wurde, ist eine reale, messbare Kraft und ständig verfügbar im unendlichen Kosmos. Deswegen brauchst du nicht mal einen Auslöser, wie oben beschrieben, der dich in so eine Gedankenschleife bringt. Es genügt vollkommen, dich auf ein Thema zu konzentrieren und du wirst (wieder GdA) mehr und mehr Gedanken von ähnlicher Qualität anziehen. Sie sind überall – wie Radiowellen. Und du bist sowohl Sender als auch Empfänger – du empfängst DIE Frequenz, auf die du dich einstellst. Auch hier hilft wieder Bewusstheit: Entscheide, wie du dich fühlen willst und denke Gedanken, die das herbeiführen. In der Regel wollen wir uns ja gut fühlen, also mach dir schöne, glückliche und erhebende Gedanken!

Du bist hier die Göttin!

Erobere dir die Macht der freien Entscheidung zurück, indem du nicht zulässt, dass sich deine Gedanken auf deine Kosten verselbständigen. Erobere dir die Macht über deine Gefühlswelt zurück, indem du die Verantwortung für deine Gedanken übernimmst. Immer, wenn du dich nicht so fühlst, wie du dich fühlen möchtest, oder nicht zur Ruhe kommst, dann ist Handlungsbedarf angesagt. Sag der Stimme in deinem Kopf, dass du hier die Chefin bist und übernimm das Ruder wieder. Mit etwas Übung bekommst du so die volle Kontrolle über deine Befindlichkeit und auch über deine Lebenserfahrung.

Das Leben deiner wildesten Träume ist nur diese eine Frage entfernt: „Was denkt es da grade in mir?“

Viel Spaß mit deinen schönen Gedanken wünsche ich dir!

Namasté

Deine Sonja

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